Geländeübungen
Terenten 2012
Lupe

Terenten 2012

Hinweise zu Geländeübungen

Geländeübungen sind ein integraler Bestandteil der Ausbildung zum Geowissenschaftler.


Wichtig: Vorgeschrieben sind in jedem Fall die kleine Kartierung.

Erworbene Kreditpunkte aus Geländekursen können auch im
Wahlpflichtmodul angerechnet werden.

Bei Geländekursen können Kosten anfallen, die von den Studierenden selbst zu
tragen sind. Die Höhe der Beträge werden in der Regel bei Vorbesprechungen
genannt.

Bekleidung:
Der Witterung angemessen; die Kurse finden bei (fast) jedem Wetter statt (Südtirol:
bis zu 50 cm Schnee; Temperaturen um 0°C). In jedem Fall aber feste
Wanderschuhe, da die Veranstaltungen teilweise im unwegsamen Gelände
durchgeführt werden.

Protokoll:
Viele Kurse werden angerechnet, wenn ein Protokoll abgegeben wird. Dieses
Protokoll enthält die genauen Lokalitätsangaben, die im Gelände gegeben werden,
sowie die wichtigsten Einzelheiten, die vor Ort angesprochen oder diskutiert werden,
(auch handgefertigte Zeichnungen und Skizzen). Hier ist eine festgebundene Kladde
(egal ob liniert, kariert oder blanko; ich habe meist karierte Seiten gekauft) in der
Größe von maximal DIN A 5 notwendig, die auch für alle anderen Geländekurse
genutzt werden kann. Zum Schreiben benötigt man einen Bleistift, der auch bei
Regenwetter nicht verschwimmt. Zusätzliche Buntstifte (keine Filzstifte, Eddings oder
ähnliche) sind nie verkehrt. Fotoapparate liefern schöne Bilder, die ein Protokoll
verbessern können.

Hammer und Lupe:
Jeder Geowissenschaftler, der im Gelände arbeitet, braucht einen Geologenhammer.
Diese sind nicht gerade preiswert, aber sie lohnen sich. Es gibt 2 Sorten: die mit
Spitze für harte Gesteine und die mit Schaufel für Sedimente. Da ihr noch nicht wisst,
wo ihr einmal landen werdet, ist es gleichgültig, welchen ihr wählt. Bei der führenden
Firma „ESTWING“ aus USA werden darüber hinaus noch unterschiedliche Größen
und Gewichte angeboten.

Für das 2. Semester reicht auch ein normaler Hammer aus der Werkzeugkiste.
Ein so genannter „Zimmermannshammer“ kommt dem Geologenhammer am
nächsten. Wobei man mit diesem auch Nägel herausziehen könnte……..
Eine Lupe ist ebenfalls im 2. Semester noch nicht notwendig. Auch hier gibt es
spezielle Geologenlupen, die ebenfalls nicht preiswert sind. Die vernünftigsten
Vergrößerungen sind 8- oder 10-fach. Schwächere Vergrößerungen sind praktisch
sinnlos, bei stärkere Vergrößerungen kann man das Gefüge des Gesteins nicht mehr
erkennen.

Die Fachschaft Geowissenschaften in den letzten Jahren immer
Sammelbestellungen angeboten zu Hammer, Lupe und teilweise auch
Geologenkompass. Fragt doch mal nach.

Neuerdings gibt es auch Lupen mit LED-Beleuchtung. Hier die Internet-Adresse: http://cgi.ebay.de/10x-Juwelier-Lupe-Vergroesserungsglas-Triplet-6-LED-Licht-/190530057359


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